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Camp Kategorien

So unterschiedlich das Angebot der jeweiligen Sommercamps ist, so verschieden sind auch deren Konzepte und Programme. Hier ein kurzer Überblick:

 

Private Camps

Private Camps werden von den privaten Eigentümern meistens selbst geführt. Häufig befinden sich die Camps bereits seit mehreren Generationen im Familienbesitz. Viele Private Camps sind nach Geschlechtern getrennt und beherbergen entweder nur Jungs („all-boys camp") oder nur Mädchen („all-girls camp"). Die meisten Kids dieser Camps kommen aus wohlhabenden bzw. sozial bessergestellten Familien, da auch die Kosten für einen Aufenthalt wesentlich teurer sind, als dies bei anderen Camp-Formen der Fall ist. Private Camps haben in den USA eine lange Tradition und oft waren auch die Eltern und Großeltern der Campteilnehmer selbst Camper in den jeweiligen Camps und sind stark
verwurzelt in deren Camp-Gemeinschaften.
Häufigkeit: 65%


Agency Camps

Agency Camps werden in der Regel von Non-Profit Organisationen bzw. Verbänden, zumeist öffentlicher oder kirchlicher Träger, geführt. Einer der bekanntesten Ausrichter hierfür ist YMCA. Die Kinder und Jugendlichen solcher Camps kommen aus allen sozialen Schichten.
Häufigkeit: 20%

Special Needs Camps

Special Needs Camps sind spezielle Sommerangebote für Menschen mit Behinderungen aller Art, so z.B. für geistig- und/oder körperlich Behinderte, blinde und taubstumme Personen sowie Menschen mit Lernschwächen oder dem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS). Das Alter der Campteilnehmer variiert je nach Camp. Einige Camps beherbergen Kinder und Jugendliche, andere wiederum bieten ihr Angebot zudem für Erwachsene an oder haben sich ausschließlich auf die Betreuung erwachsener Menschen mit Behinderungen spezialisiert. Oft werden Special Needs Camps von Stiftungen und öffentlichen Institutionen getragen, die nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über, verschiedene Programme für Behinderte anbieten. Alle Mitarbeiter werden vor Beginn ihrer Camptätigkeit durch eine umfassende Schulung ausführlich auf ihre Aufgabenbereiche vorbereitet. Die individuelle Betreuung der Behinderten ist sehr intensiv. So ist ein Betreuer in der Regel für maximal zwei Campteilnehmer zuständig. Als Camp Counselor ist es zwar von Vorteil wenn man bereits Erfahrung im Bereich der Behindertenbetreuung gesammelt hat, es ist jedoch für die meisten Camps keine Voraussetzung.

Die Arbeit als Betreuer in einem Special Needs Camp ist hart und schwer. Zu den langen Arbeitszeiten kommen oft sehr anspruchsvolle Tätigkeiten hinzu, wie z.B. das Baden oder Füttern schwerstbehinderter Menschen; ganz zu schweigen von den mentalen Herausforderungen, die eine solche Arbeit mit sich bringen.
Ein Sommerjob als Special Needs Counselor ist aber ebenfalls eine tolle Gelegenheit neue Erfahrungen zu sammeln und neue Erziehungsmethoden im Umgang mit behinderten Menschen zu erlernen, die für den späteren Berufsweg sehr wertvoll sein können. Zudem wird bei vielen Universitäten eine Special Needs Tätigkeit als Auslandspraktikum anerkannt.
Häufigkeit: 5%

 

Girl Scout Camps

Girl Scout Camps werden von den "Girl Scouts of America" betrieben; einer Organisation die sich insbesondere für eine Besserstellung junger Frauen in der Gesellschaft einsetzt. An Girl Scout Camps nehmen ausschließlich Mädchen teil - daher sind dort auch fast alle Betreuer weiblich. Die Einrichtungen dieser Camps sind zumeist rustikal und zweckmäßig, bei der häufig Zelte als Unterkünfte dienen. Beim Freizeitangebot sind Girl Scout Camps in der Regel auf kreative Tätigkeiten, Outdoor-Aktivitäten (u.a. auch mehrtägige Wanderungen) und Wassersport spezialisiert.
Häufigkeit: 3%


Faith Based Camps

Diese Art von Camps bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, traditionelle Camp-Aktivitäten mit der Ausübung ihrer Religion zu verbinden. Manche Camps stellen hierbei ihre religiösen Ansichten sehr stark in den Mittelpunkt, während andere sich eher mit der moralischen Komponente und gesellschaftlichen Werten auseinandersetzen und somit religiöse Elemente weniger stark in den allgemeinen Tagesablauf der Kinder integrieren. Die meisten religiösen Camps in den USA sind christlichen oder jüdischen Glaubens, deren Teilnehmer aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen.
Häufigkeit: 3%

 

Day Camps

Bei dieser Art von Camps werden die Kids morgens von ihren Eltern gebracht und am späten Nachmittag bzw. frühen Abend wieder abgeholt. Während des Tages organisieren die Jugendbetreuer (Camp Counselor) in der Regel eine Vielzahl verschiedener Aktivitäten mit den Kindern. Im Gegensatz zum gezielten und strukturierten Training, was dazu dient, die individuellen Fähigkeiten in der jeweiligen Sportart zu verbessern, steht bei Day Camps eindeutig der Spaßfaktor im Vordergrund!
Je nach Camp werden die Counselor entweder bei Gastfamilien untergebracht oder wohnen zusammen mit anderen Mitarbeitern in Gemeinschaftsunterkünften im Camp. An einigen Wochenenden, sowie abends, haben die Jugendbetreuer zumeist frei. Die meisten Day-Camps befinden sich in der Nähe von Städten und größeren Ortschaften und sind in der Regel sogenannte „co-ed"- Veranstaltungen; das bedeutet es nehmen sowohl Jungs als auch Mädchen gemeinsam an den Camp-Aktivitäten teil. Anmerkung: Wer sich für ein Day Camp entscheidet bzw. in einem solchen platziert wird, muss insgesamt 11 Wochen dort arbeiten können, anstelle von den in den anderen Camps üblichen 9 Wochen.
Häufigkeit: 2%


Family Camps

Wie der Name schon sagt, nehmen hier nicht nur die Kinder, sondern auch deren Familien am Camp-Geschehen teil; häufig sogar schon seit mehreren Generationen. Die Betreuer organisieren somit auch diverse Aktivitäten mit den Erwachsenen, bzw. mit Eltern und Kindern gemeinsam. Die Unterbringung der Mitarbeiter erfolgt hierbei in separaten Wohneinheiten, getrennt von den Familienunterkünften. Diese Art von Camps ist insbesondere bei der gehobenen Mittelklasse bzw. bei wohlhabenden Familien sehr beliebt.
Häufigkeit: 1%


Underprivileged Camps

Die Kinder dieser Camps kommen zumeist aus einem sozial benachteiligten Umfeld, mit oft schwierigen Familienverhältnissen, die ohne die Hilfe sozialer und kirchlicher Verbände keine Möglichkeit hätten, an einem Sommercamp teilzunehmen. Da sich diese Familien in der Regel keinen Campaufenthalt für ihren Nachwuchs leisten können, kommen viele Kinder in den Genuss einer sogenannten „Scholarship", d.h. die Kosten ihres Aufenthalts werden durch Verbände und Stiftungen getragen. Die Unterkünfte von Underprivileged Camps sind eher einfach gehalten und die Campteilnehmer kommen zum großen Teil aus innerstädtischen Gebieten.
Häufigkeit: 1%

True American summer at Iroquois Springs Camp

True American summer at Iroquois Springs Camp

Girls at American Summer Camp

Friends at summer camp

Camp fun at Camp Shohola

Archery at American Summer Camp

Have you got skills to teach Archery?

American Summer Camp

Fun at Camp Silver Beach